05.08.2025 | so heißt es in einem Lied von Tim Bendzko
Liebe Leserinnen und Leser,
schnell noch die Welt verändern… Diese Zeilen kommen mir in den Sinn, je näher der erste Urlaubstag rückt. Denn je näher der erste Urlaubstag rückt, umso mehr füllt sich die „Zu‑erledigen‑Liste“. Einige Mails müssen noch beantwortet werden, das Lieblingshemd, das mit soll, muss gewaschen werden, ich sollte die Sekretärin bitten, den Briefkasten zu leeren, eine gute Seele bitten, die Blumen zu gießen, … es ist unglaublich, was einem in den Tagen vorher alles einfällt, was man unbedingt noch erledigen muss.
wer in den vergangenen Jahren regelmäßig Artikel gelesen hat, die ich an dieser Stelle veröffentlicht habe, der weiß, dass ich mich darin schon oft gegen Antisemitismus und Israelfeindschaft und jegliche Hetze gegen Menschen jüdischen Glaubens ausgesprochen habe. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Für mich gibt es in der Kirche keinen Platz für Antisemitismus. In meinen Augen gehört der jüdische Glaube fest zu diesem Land und keiner kann das leugnen. Ebenso wenig darf das Existenzrecht Israels in Frage gestellt werden oder dessen Recht, sich gegen jene zu wehren, die mittels Hasses, Terror und Gewalt versuchen Israel zu schaden und als Staat auszulöschen. Und nichts anderes war der Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023 mit mehr als 1000 Todesopfern. Dass Israel sich daraufhin wehrt, ist ohne Frage gerechtfertigt.
noch ist in unserem Bistum die Profanierung einer Kirche eine echte Ausnahme. Im nicht allzu weit entfernten Gaiberg erleben wir nun eine solche. Am kommenden Sonntag wird kurz vor ihrem 70. Geburtstag die katholische St. Michael Kirche profaniert. Sie ersetzte eine Vorgängerkapelle aus dem Jahr 1861, welche nach dem 2. Weltkrieg durch den Zuzug vieler katholischer Heimatvertriebener zu klein geworden ist. Geweiht wurde die neue Kirche am 29. September 1956 – und zwar von Dossenheims bislang einzigem Ehrenbürger: Bischof Augustin Olbert.
gemeinsame Feiertage unterbrechen den Alltag, sie strukturieren den Ablauf des Jahres und geben zudem Halt und Orientierung und schaffen mit Ritualen und Traditionen auch eine übergreifende Identifikation.
ich sehne mich nach Frieden. Und ich weiß: Ich bin da nicht allein! Überall in der Welt sehnen sich Menschen nach Frieden. Viele beten für ihn.
Friede, Peace, Pace, Eirene, Shalom, Salam …. – ein großes Wort in vielen Sprachen. Ein Wort, das auf vielen Fahnen steht, ein Wunsch, der sich um die Erde dreht, ein Gruß, der über viele Lippen geht. Und jeder nimmt ihn etwas anders wahr. Er kann Ruhe für Körper, Geist und Seele sein, der Moment wo Schmerzen endlich aufhören. Er ist wichtig für Liebe, Ehe, Partnerschaft, Familie, Gesellschaft, Nationen, Kontinente.
am Donnerstag feierten Katholiken aus Dossenheim, Schriesheim und Altenbach schon zum zwanzigsten Mal das Fronleichnamsfest über die Ortsgrenzen hinweg gemeinsam Fronleichnam. Es war schön zu erleben, dass trotz der Pfingstferien, die inzwischen ja immer mehr Menschen für eine Urlaubsreise nutzen, doch so viele gekommen sind, um den Glauben in großer Gemeinschaft zu feiern.
beim Namen Burke denken Harry Potter Fans vielleicht an eine reinblütige Zaubererfamilie, die zu den so genannten Unantastbaren Achtundzwanzig gehört. Oder an Borgin & Burke´s, ein schwarzmagisches Antiquitäten- und Raritätengeschäft in der Nokturngasse, zu dessen Sortiment unheimliche Waren wie Schrumpfköpfe, Erbstücke, magische Artefakte und andere verfluchte, sogar verbotene Dinge zählen. Der junge Tom Riddle alias Lord Voldemort arbeitete nach seiner Schulzeit bei Hogwarts als Assistent in diesem Geschäft. Von dieser fiktiven Familie Burke spreche ich aber nicht. Ich meine die ganz realen Burkes aus Castlebar im County Mayo, im Westen Irlands.
Für nicht wenige Katholikinnen und Katholiken entscheidet sich die Zukunft ihrer Kirche auch in deren Antwort auf Fragen wie: Wann können Frauen Priesterinnen werden? Wann erhalten sie Zugang zu den wichtigsten Macht- und Führungspositionen der Kirche?
Wann gilt auch in der katholischen Kirche die volle Gleichberechtigung? Aktuell darf es nach katholischer Lehre keine Priesterinnen geben. Theologie-Studentinnen in Freiburg haben sich jetzt trotzdem um dieses Amt beworben und berührende und couragierte Bewerbungsschreiben an das Priesterseminar - die Ausbildungsstätte für Priester - geschickt. Vergangene Woche haben sie sich darüber mit dem Leiter des Seminars und Weihbischof Christian Würtz ausgetauscht.
am 24. Oktober 1975 stand wirklich ein Land nahezu still. Stellen wir uns das einmal vor: Heute bleiben die Kitas geschlossen, Schulunterricht findet nicht statt, Flugzeuge bleiben am Boden, in Supermärkten, Kaufhäusern und Einkaufsmeilen herrscht absolutes Chaos – aus einem ganz einfachen Grund: Die Frauen sind nicht zur Arbeit gekommen.
wurde das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verkündet. Und ich bin Gott froh darum, wenn ich höre und auch lese, was das internationale Hilfswerk Open Doors, das sich für verfolgte Christen weltweit einsetzt, immer wieder berichtet. Da führt in der letzten Statistik des Hilfswerks Nordkorea weltweit den ersten Platz der Länder an, in denen die meisten Christen verfolgt werden.